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 Time - what a strange thing Teil 1

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Layana
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 2:25 am

Wie in Trance schlang er seine Arme um Emma, drückte sie fest und atmete tief durch.
"Ich wünschte, die Geschichte wäre bereits an diesem Punkt zu Ende... Dann würden meine Mutter und Lilija heute vielleicht noch leben", sagte er leise.
Einige Momente umarmten sie sich noch, dann zogen sich die beiden zurück und saßen wieder so wie zuvor nebeneinander, wenn auch diesmal enger.
"In jener Nacht war ich fast 16, wusste also genau, was das bedeutete... Du kannst dir nicht vorstellen, wie ich mich fühlte. Ich fühlte mich schuldig! Schuldig dafür, dass ich es nicht bemerkt habe! Schuldig dafür, dass ich Lilija nicht beistehen konnte... ihr nicht helfen konnte. Sie das alles in sich hineingefressen hatte, ohne niemanden zu haben, mit dem sie darüber reden konnte... Mein Vater und der Schuldige drohten ihr heftigst, damit sie nichts davon erzählte. Sie war so unschuldig, so..." Er presste die Lippen aufeinander. "Sie war ein unschuldiger Engel. Sie wusste, dass sie mir vertrauen konnte, dass ich immer bei ihr sein würde. Aber... Sie hatten sie einfach zu sehr eingeschüchtert." Er schaute in den Sonnenuntergang.
"Zugleich war ich wütend über Rostislaw... Mein Bruder“, sagte er und sah Emma an. „ Rostislaw Sergej Moscovitch. Er war vier Jahre älter als ich, stand stets im Konflikt mit dem Gesetz... Er klaute, prügelte, bedrohte andere. In diesem Moment wusste ich, dass auch er in die Mafia involviert war... Vieles ergab nun einen Sinn. Er musste von Lilijas Schicksal gewusst haben...“ Sein Gesicht verkrampfte sich vor Wut, jede Faser seines Körpers war angespannt. Die Hände hatte er vor Wut so zur Faust geballt, dass die Knochen hervortraten. „Und er hat nichts getan...“
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 2:28 am

Emma traute sich gar nicht die Frage aus zu sprechen die ihr so auf der Zunge lag aber sie musste es wissen. Beruhgend strich sie ihm über den RÜcken "Was ist mit ihr geschehen?" fragte sie
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Layana
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 2:34 am

„Ich lief zu Lilija nach oben in ihr Zimmer. Im Hintergrund hörte ich ein lautes Knallen und das Klirren von Scherben. Ich mag es gar nicht sagen, aber in dem Moment war es mir egal, was da unten passiert war... Ich wollte nur zu Lilija, wollte mit ihr darüber reden, wollte mich bei ihr dafür entschuldigen, dass ich nicht für sie da war, obwohl ich ja von all dem keine Ahnung hatte...
Sie saß auf dem Bett und las ganz unschuldig ein Buch. Erschrocken sah sie auf, als ich in ihr Zimmer gestürzt kam und vor ihrem Bett auf die Knie fiel, sie bereits in meinen Armen an meine Brust gedrückt. Ich sagte kein Wort, ich drückte sie nur fest an mich, küsste sie aufs Haar, auf die Stirn, auf die Wange. Hielt sie fest im Arm... Sofort begann sie zu schluchzen, die Tränen flossen fast wie fließendes Wasser aus ihren großen, zarten Augen. Sie wusste sofort, was los war, wusste sofort, dass ich von ihrem Schicksal wusste. Unvollständige Sätze sprudelten aus ihr heraus: ausgezogen, mich angefasst, wusste nicht, was er wollte, Angst, aufs Bett geschubst. Ich wollte das alles nicht hören, wollte nicht, dass sie das ganze nochmal durchleben musste, wohl wissend, dass es dazu bereits zu spät war. Im nächsten Moment hörten wir von unten einen Schrei. Unsere Mutter rief nach uns. Dann ein Knallen. Fast, als wäre jemand gestürzt.
Mein Kopf ruckte in Richtung Tür, ich lauschte nach Schritten. Aber nichts war zu hören. Ich sah meine Schwester an und sagte, alles würde wieder gut werden. Ich sagte, ich würde sie aus dieser Sache herausholen, mit ihr weglaufen, ein neues Leben beginnen, fernab von Russland. In Irland. 'Weißt du noch, wie schön Irland ist?', sagte ich in der Hoffnung, sie ablenken zu können. Lilija nickte. Ich küsste sie auf die Stirn, sagte, sie solle hier oben bleiben, egal, was passiert.
Dann ging ich aus dem Zimmer zur Treppe. Und sah am Fuße der Treppe meine Mutter knien, eine große Platzwunde an der linken Schläfe, die Wange blau geschlagen. Ich eilte zu ihr, auch wenn mein Vater noch irgendwo herumlungern musste. Ich erreichte meine Mutter und da sah ich ihn auf dem Boden liegen. Scherben lagen um seinen Kopf herum verteilt. Meine Mutter muss ihm seine Wodka-Flasche über den Kopf gezogen haben. Sie nannte mich Darragh. Das tat sie selten. Wenn, dann nur, wenn ich etwas angestellt hatte und sie mich genervt verwarnte... Aber jetzt wusste ich, dass es eine andere Bedeutung hatte: Sie war auf mich angewiesen.
Lilija erschien am oberen Ende der Treppe. Die Augen weit aufgerissen, fragte sie unsere Mutter, wie es ihr ginge, wie es unserer kleinen Schwester ginge... Sie war im siebten Monat schwanger.
Ich rief einen Krankenwagen, während meine Mutter verzweifelt auf mich einredete zu verschweigen, dass mein Vater sie so zugerichtet hatte. Ich sollte den Ärzten und allen sagen, sie sei die Treppe heruntergestürzt. In meiner Wut über meinen Vater diskutierte ich mit ihr darüber, dass ich das auf keinen Fall machen werde. Dass er für seine Taten büßen soll, dass er es nicht anders verdient hatte. Meine Mutter bekam plötzlich Atemnot und hielt sich den Bauch. Sie holte tief Luft und sah mir fest in die Augen... Das war der Moment, in dem mir klar wurde, dass die kommen Sekunden, Minuten, vielleicht sogar noch Stunden wahrscheinlich die letzten sein würden, die uns noch blieben... und so willigte ich ein, ihr ihren letzten Wunsch zu erfüllen.
Ich half ihr auf, zog ihr ihren Mantel über, warf Lilija ihre Kleidung zu. Wir verließen das Haus, damit niemand meinen Vater sah. Meine Mutter flüsterte mir die ganze Zeit zu, wie sehr sie mich liebe, wie stolz sie auf mich sei. Dasselbe tat sie bei Lilija. Sie sei stolz darauf, was sie für starke Kinder hat, dass wir gut auf unsere zweite Schwester aufpassen sollten. Denn ihr einziger Wunsch bestand nun einzig und allein darin, ihr Leben für das Leben ihres ungeborenen Kindes aufzugeben...
Kurz darauf kam der Krankenwagen. Wir fuhren ins Krankenhaus, wo meine Mutter direkt in die Notaufnahme gebracht wurde. Meine Schwester folgte. Dem ganzen Stress des Abends war ihr zarter Körper nicht gewachsen gewesen. Die ganze Nacht über kämpfte fast die ganze Station um das Leben der beiden - oder vielmehr um das Leben der drei... Zwei Leben gingen, ein neues kam.
Wenigstens war ich am Sterbebett meiner Mutter, als sie von uns ging... Sie schaute mich mit solch einem liebevollen und zärtlichen Blick an...“ Er brach ab und kämpfte mit den Tränen. „Noch heute klingen mir ihre letzten Worte im Ohr: 'Lerne lieben, ohne zu weinen, auch wenn dein Herz sagt: die oder keine! Vergiss, was gewesen, denk nicht an einst. Es kehrt nicht zurück, wie sehr du auch weinst.'“
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 2:41 am

Tränen strömten über Emmas wangen "Das tut mri so leid das tut mri so leid" wiederholte sie immer wieder udn schüttelte den Kopf "Ich....oh...oh gott"
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Layana
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 2:52 am

Alex legte einen Arm um Emma und zog sie an sich heran. Er drückte ihr einen Kuss aufs Haar. "Psssccchhhhht", beruhigte er sie. Mit einer Hand kramte er in seiner Hosentasche und holte ein relativ altes, fast ein wenig zerfleddertes Foto aus der Hosentaschen und reichte es Emma. "Alyona Marishka“, sprach er und klang trotz seiner inneren Aufgewühltheit ziemlich stolz auf das kleine Mädchen.
Auf dem Foto war ein junges, vierjähriges Mädchen zu sehen. Sie hatte braunes Haar, fast ein wenig rotstichig. Ihre Augen leuchteten dunkelgrün in die Kamera, auf welche sie mit ausgestreckten Armen, einem aufgeregt-fröhlichen Lachen zugelaufen kam.

„Die nächsten Tage verbrachte ich stundenlang vor der Fensterscheibe zur Intensivstation der Säuglinge. In dem Glaskasten ganz vorne lag sie in einem dieser Kästen, die fast einem dieser Brutstationen für Hühner glichen. Mein Vater hatte sie nicht besucht... Nicht ein einziges Mal.“ Er schwieg und starrte auf das Foto, welches Emma in den Händen hielt. „Mittlerweile ist sie neun Jahre alt und ist zur Zeit in Sankt Petersburg.“ Den Rest konnte Emma sich denken, dachte er, und mit seiner zu Beginn getätigten Aussage, er wolle in Sankt Petersburg das letzte Bruchstück seiner Familie holen, zusammenfügen.
Er schwieg wieder.
Dann fragte er plötzlich: "Kannst du dir vorstellen, wie es ist, auf den Grabsteinen als Todestag der beiden den Geburtstag deiner kleinen Schwester, der einzigen Person, die es wie ein Wunder überlebt hat, zu sehen?“ Er sah Emma an. Sein Gesicht war noch immer gequält und schmerzerfüllt, aber er schien nun, nachdem er ihr von seiner Vergangenheit erzählt hatte, ein völlig anderer Mensch zu sein: Seine Gesichtszüge ihr gegenüber waren trotz seiner Gefühle weich, ja, sogar fast zärtlich und liebevoll.

„Einige Monate später kehrten wir mit Alyona nach Moskau zurück. Zwei Tage vor meinem 17. Geburtstag eskalierte es zwischen meinem Vater und mir: Alyona war krank und hätte ihre Medizin nehmen müssen. Doch mein Vater hatte sie nicht geholt. 'Die wird auch so wieder gesund.' Bei diesen Worten kochten alle unterdrückten Emotionen in mir auf. Wie konnte er es wagen, so zu reden? Er war derjenige, der meine Mutter und meine Schwester umgebracht hat, nur wegen ihm ist es soweit gekommen. Nur wegen ihm, konnte meine Mutter ihren Traum nicht erfüllen! Ich warf ihm alles an den Kopf, was er getan hatte. Dass er es zugelassen hatte, dass man Lilija so etwas Schlimmes antat. Dass er Alyona es antat, ihren Geburtstag am Todestag ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester feiern zu müssen. Obwohl ich muskulös und stark war, konnte ich dem festen Griff meines Vaters nichts entgegenbringen... Er schlug mich, trat auf mich ein. Ich wehrte mich, schlug zurück, während ich ihm alles zum wiederholten Male an den Kopf warf. Dann packte er mich an den Schultern und schleuderte mich gegen die Glasvitrine. 'Damit es dir ein für alle mal klar ist: Halt dich aus meinen Angelegenheiten raus', hatte er gesagt, mich zornig angefunkelt und das Haus verlassen.
Ich war unfähig, mich zu bewegen. Mein Körper schmerzte zu sehr. Ich wette mit dir: Wäre ich zum Arzt oder sogar ins Krankenhaus gegangen... Die hätten es genäht. Und da wäre mit Sicherheit niemals SOLCH eine Narbe bei herausgekommen“, sagte er und machte eine Kopfbewegung in Richtung seiner Narbe.
"Seine Worte hallten in meinem Kopf nach, immer und immer wieder.
Mühsam erhob ich mich, schleppte mich ins Badezimmer und schaute mir meinen blutverschmierten Rücken an. Ich versuchte, mich weitestgehend zu verarzten. Dann ging ich zielstrebig in mein Zimmer, packte die wichtigsten Dinge zusammen. Das gleiche tat ich bei Alyonas Sachen, schnappte sie mir und verließ mit ihr das Haus. Ich hatte einen Entschluss gefasst: Ich bleibe nicht länger bei ihm. Und sie sollte es auch nicht. Ich wollte sie davor bewahren, dass ihr das gleiche Schicksal widerfährt wie Lilija. Also lief ich weg, ein gerade mal zweijähriges Kind bei mir. Wir reisten durch ganz Europa, versuchten, den Leuten der russischen Mafia, die mein Vater beauftragt hatte, uns beziehungsweise wenigstens sie zu finden... Zwei weitere Jahre hielten wir durch. Das Bild“, er nickte auf das Foto, welches Emma noch immer in den Händen hielt, „habe ich an dem Tag gemacht, wo sie sie geschnappt haben. Eine gute Stunde vorher saßen wir noch gemütlich in diesem Kiosk in Madrid“, er tippte mit dem Finger auf das Café im Hintergrund, „aber dann...“ Er seufzte traurig und sah Emma an. „Ich möchte sie einfach vor meinem Vater und seinen Leuten beschützen. Ich möchte sie aus Sankt Petersburg holen, ich möchte mit ihr die glückliche Familie werden, die sie nie hatte; nie haben konnte. Nur sie und ich. So, wie es seit dem Tod meiner Mutter hätte sein sollen.“

Sehnsüchtig sah er in den Sonnenuntergang. „Oft hatte ich daran gedacht, wie es wäre, wenn ich mich zu den beiden gesellte... Einfach von den Klippen zu springen, meine Ersparnisse für einen Flug nach Südwest-Australien auszugeben, um dort von der Cyclops-Welle beim Surfen unglücklicherweise erwischt zu werden... Das hätte Vieles einfacher gemacht.“ Er seufzte leise. „Aber jedes Mal, als ich näher darüber nachdachte, klangen mir die Worte meiner Mutter in den Ohren... Wenn du denkst, dass du nicht mehr weiterleben kannst, weil dein Herz so blutet, dann denk immer daran, wie viel Herzen bluten würden, wenn du nicht mehr weiterleben würdest!
Er schaute traurig auf das Wasser. „Irgendwie schien sie schon im Voraus gewusst zu haben, was mir für Ideen kommen würden... Es lohnt sich nur dann zu leben, wenn man auch etwas hat, wofür man sterben würde.... Und das ist Alyona.“
Sehnsüchtig sah er auf das Foto. „Die Gitarre hatte meine Mutter mir vor vielen Jahren gekauft... Ich hatte mir das Gitarrespielen selbst beigebracht. Nach ihrem Tod war die Musik der einzige Weg, den ich fand, um meine Gedanken/Gefühle in Worte fassen... Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können...“ Er seufzte leicht und zog seine Jacke enger. „Die Musik hat mir sehr geholfen, alles stückweise zu verarbeiten... Alles zu unterdrücken, eine Mauer aufzubauen und niemanden auch nur ansatzweise an mich heranzulassen... Aber dann... dann kamst du.“
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 2:58 am

Emma wichte sich die Tränen vom Gesicht udn shcmiegte sich noch enger an ihn "Ich...du darfst nicht...du darfst nciht davon sprechen, dass du ,,,dass du dich vielelciht...Aiden und Sheila könntne das nimals verkraften ich könnte das nimals verkraften....ja und dann kam ich und wollte ja unbedingt wissen was geschehen ist und deine Narben wieder aufreisen ich...weißt du denn....weißt du denn wo sie ist?" fragte sie
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 3:07 am

"Alyona?" Alexandr nickte. "Ja. In Sankt Petersburg in einer Ballettschule zur Zeit."
"Das ist es nicht", sagte Alexandr, bezogen auf Emmas Aussage, die Narbe aufzureißen und nachzufragen. "Naja, doch. Nein, eigentlich nicht." Er seuzfte. "Eigentlich schon, weil..." Er holte tief Luft.
"Zuerst wollte ich dich bei deinen Zeitreisen tatsächlich nicht begleiten. Und ja, ich war egoistisch, als du sagtest, ihr würdet mich in Form eures Einflusses und Geldes entschädigen. Ja, ich gebe zu: Das war der Grund, weshalb ich zugesagt habe." Er schwieg eine Weile, versuchte seine Gedanken zu ordnen.
"Aber mittlerweile... will ich dergleichen nicht mal mehr. Du hast mir einfach schon so viel gegeben, ich hab dich so oft mit meinem Verhalten verletzt... Durch dich... habe ich irgendwie wieder zu mir zurückgefunden. Aber auch als du da vor mir standest und mich gebeten hast, dich zu begleiten... Ach, ich weiß auch nicht. Wenn du mich heute fragst, warum ich ausgerechnet dir zugesagt habe und sonst niemals so gehandelt hätte, kann ich dir die Frage nicht beantworten. Sonst lasse ich mich nie auf Fremde so schnell ein wie bei dir. Schon gar nicht wenn's ums Zeitreisen geht", fügte er leise hinzu und lachte leicht.
"Ich denke, der springende Punkt war einfach, dass ich Geld brauchte. Für meinen Pub, für die Zukunft mit Alyona, dafür, Alyona überhaupt zu mir zurückzuholen. Deshalb war ich irgendwie... gezwungen, dich zu begleiten. Du warst demnach der erste Mensch, auf den ich mich ein wenig einlassen musste, mit dem ich mehr Worte wechselte als ein bisschen 'Hallo' und 'Tschüss!'. Und du bist jemand, der nie aufhört, nachzufragen..." Er lachte leise. "Ich habe das Gefühl, das brauchte ich bei meiner Vergangenheit irgendwie mal... Jemanden, dem ich nicht so einfach ausweichen konnte."
Bei seinen Worten spielte er mit einem Stein zwischen einen Beinen herum und schnipste ihn weg. Er folgte ihm mit seinen Blick, wie er die vier Meter bis zur Klippe entlang hüpfte und dann die Klippe herunterstürzte.
Im nächsten Moment war er aber wieder so ernst wie zuvor. "Ich wollte nie eine Freundschaft finden, doch als ich dich kennenlernte, war 'wollen' bedeutungslos. Weil irgendwie... bist du was Besonderes, Emma."

(Du musst entscheiden, ob sie den Original-Spruch kennt. Wink „Ich wollte nie eine Liebe finden, doch als ich dich kennenlernte, war 'wollen' bedeutungslos.“)
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 3:16 am

//ch wollte nie eine Freundschaft finden, doch als ich dich kennenlernte, war 'wollen' bedeutungslos. Weil irgendwie... bist du was Besonderes, Emma//
Emma wurde puterrot im Gesicht udn ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen "ich...danke" sagte sie "Ich glaube, ich glaueb das ist das nettest und ehrlich gemeinteste was je ein Mann zu mir gesagt hat...und Alex...du bist auch etwas ziemlich besonderes, normalerweiße erzähle ich Fremden nie so shcnell alles über mich aber bei dir....naja es kommt einfach so heraus gesprudelt......und ich verspreche, nein ich schwöre dir ich werde alles in meiner Macht stehende tun um dafür zu SOrgen, dass Alyona zu dir kommt udn ihr gemeinsam das leben führen könnt was ihr beidne verdient."
Sie sah ihm fest in die Augen "ICh schwöre es"
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 3:20 am

Er lächelte. "Das kann ich nur zurückgeben. Wir kennen uns drei Wochen und du bist die vierte, der ich von meiner Vergangenheit erzähle... irgendwie komisch." Dann sah er ihr fest in die Augen und lauschte ihren Worten. Er schwieg einen Moment und gab ihr dann einen sanften Kuss auf die Stirn. "Danke."
Er sah sie wieder an und plötzlich stahl sich ein leichtes Grinsen auf sein Gesicht.
„Frag mich nicht wieso, aber aus irgendeinem Grund muss ich immer grinsen, wenn ich dich sehe...“ Er lachte leise.
„Außerdem... ist das Leben mit dir irgendwie wie ein Regenbogen.“ Alexandr spürte Emmas fragenden Blick auf sich ruhen. Er wandte den Blick von den Klippen zu ihr. „Jeden Tag eine neue, wunderschöne Farbe."
Er lachte leise. "Entschuldige bitte... Wie ich so mit dir rede, kommen mir all die Sprüche in den Kopf, die meine Mutter immer sagte..."
Er wandte wieder den Blick ab und holte die Kiste hervor, ebenso wie die Flasche Wein. "Das ist eine der letzten Flaschen dieses Weines, die ich von meiner Mutter habe." Er legte sie Emma in den Schoß und öffnete die Kiste. "Und diese kleine, unscheinbare Kiste ist quasi mein ganzes Inneres... Hier drin verwahre ich alles, was ich von meiner Mutter und Lilija habe." Er hob den Deckel ab und zum Vorschein kam eine alte Holzkiste.
'Der Mensch, der dir, ohne dich zu berühren, ohne mit dir zu sprechen, ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann sollte der Mensch sein, dem du dein Herz schenkst! In Liebe deine Mutter' war in einer hübschen Schrift auf den Deckel graviert.



(Bemerkst die Verbindung zwischen Spruch und seiner vorherigen Aussage „Ich muss immer grinsen, wenn ich dich sehe“? Wink *schmaaaacht*)
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 3:24 am

Immer noch ziemlich rot sagte Emma "Danke....das du das sagst, dass bedeutet mir unglaublich viel...bist du sicher das du den öffnen willst ich meine...oh ich habe nichte gegen die Sprüche...im Gegenteil ich fidne sie ziemlich toll und....du bringst mcih auch zum Lächeln, ehrlich gesagt...du erinnerst mich ziemlich an Mir. Darcy...." sie lächelte
"Danke...danke das du mir das alles erzählt hast ich weiß....das war sehr schwer für dich"
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 3:30 am

Alexandr sah Emma mit gerunzelter Stirn an. "Mister..." Dann fiel es ihm wieder ein. "Achso, ja, richtig. Dieser unglaublich heiße Feger aus dem Buch, ich erinnere mich." Er grinste breit und wurde wieder ernst, als sein Blick auf die Flasche fiel.
"Ja", sagte er nach kurzem Überlegen. "Mit einem guten Freund teilt man solch einen teuren Wein. Und selbst wenn er leer ist... dann hebst du die Flasche auf und füllst Billig-Fusel rein. Bemerkt doch eh kein Schwein." Er grinste Emma breit an, schnappte sich die Flasche und öffnete sie mit seinem Taschenmesser. "Oh Shit...", fiel ihm ein. "Ich hab Gläser vergessen."
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 3:32 am

Emma lachte "Genau der tolle Kerl...du solltest es mal lesen...die Gläser vergessen?" sie lachte "na du bist vielleicht ne Nummer na dann müssen wir wohl ohne sie auskommen" meinte sie Schulter zuckend
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   Sa Mai 19, 2012 12:09 pm

"Warum lesen, wenn man mich sowieso schon mit diesem heißen Feger vergleicht?" Er lachte. "Nun denn... Ladies first!", sagte er und reichte Emma die geöffnete Flasche. In der Zwischenzeit zog er zwei kleinere Decken aus dem Korb hervor. Eine legte er Emma über die Schultern, die andere legte er sich selber um die Schultern.
"Ich war nun mal so besorgt, wo du abgeblieben bist. Da denk ich doch nicht noch an Gläser", sagte er lächelnd.
"Nein, im Ernst: Ich hatte echt ein ziemlich schlechtes Gewissen. Und ja, ganz gelogen war das mit dem Besorgtsein nicht. Ich hatte mir wirklich Sorgen gemacht, weil ich nicht wusste, wo du hingegangen bist, weil ich ja wieder ausge- naja. Du weißt."
"Und das mit dem Erzählen... ja, es war schwer. Aber irgendetwas in mir sagte, ich solle es tun... Ich glaube, es war die Stimme meiner Mutter... 'Ehrlichkeit ist wie ein Spiel: Spielst du falsch, verlierst du... Spielst du aber ehrlich, gewinnst du mehr als du glaubst.' hatte sie immer gesagt..." Er seufzte. "Ich glaube, es wäre für mich schwerer gewesen, dich als gute Freundin zu verlieren als einmal über meinen Schatten zu springen und dir zu vertrauen..." Er seufzte. "Was weiß denn ich." Er nahm die Flasche entgegen, die Emma ihm entgegenstreckte und setzte sie an seine Lippen. Genüsslich schloss er die Augen und trank einen Schluck. "Hmmm." Er setzte die Flasche ab und betrachtete sie einen Moment. "Ich bin ja eigentlich absolut kein Weintrinker... Aber den mag ich", lachte er leise und stellte die Flasche vor ihnen auf dem Felsen ab. Dann öffnete er die kleine Holzkiste mit der Gravur.
"Das Haus und das Pferd hat meine Mutter mir übrigens hinterlassen", sagte er leise. "Naja, nicht direkt... Das waren die zwei Dinge, von denen mein Vater keine Ahnung hatte, dass wir sie besaßen. Nach dem Tod meiner Mutter und Lilija beschloss ich, es nun mein Eigentum zu nennen... Meine Mutter hätte es gewollt. Ich hatte ohnehin vor, eines Tages nach Irland überzusiedeln. Warum sollte ich dann das Haus und das Pferd verkaufen?" Er schenkte ihr ein leichtes Lächeln.
Dann zog er ein kleines Armband aus der Kiste hervor. "Das hat meiner Mutter gehört..."

(Armband Nummero Uno; Der Text ist allerdings auf irisch eingraviert.)

"Go n-éirí an bóthar leat... May the road rise to meet you, may the wind be always at your back, may the sun shine warm upon your face, the rains fall soft upon your fields and until we meet again, may God hold you in the hollow of His hand", übersetzte er die feinen Schriftzeichen.

(Nummero Duo)

"Das war Lilijas erstes, eigenes Armband... Sie war so stolz drauf" Er lächelte verträumt, sehnsüchtig. "Und dieses war das Armband meiner Uroma... Meine Mutter hat es gehegt und gepflegt und nur zu besonderen Anlässen umgebunden", sprach er und zog ein drittes Armband hervor.

(Und drei! Wink)

Obwohl er innerlich noch vollkommen aufgewühlt war, schien er ein völlig anderer Mensch zu sein als die letzten Wochen. Emma gab ihm eine unglaubliche... eine unbeschreibliche Ruhe.
"Kannst du dich an Sheilas Verlobungs- beziehungsweise Ehering erinnern? Das war der Claddagh-Ring... Meine Mutter hat mir ihren vermacht." Er zog den Kragen seines T-Shirts herunter. Eine alte Kette kam zum Vorschein. Alex zog sie mit zwei Fingern hervor und der Anhänger kam zum Vorschein.

(Du musst entscheiden, ob Emma den oberen Teil seines einen Tattoos (oberhalb der linken Brust) sieht oder nicht. Wink )
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   So Mai 20, 2012 1:48 pm

"Deine Mutter klingt nach einer wundervollen Frau" sagte Emma mit einem Lächeln "Oh ich liebe WEin, nur steigt er mir immer so shcnell zu Kopf....naja" sie zuckte mit den Schultern
Emma betrachtete die Armreifen "SIe sidn wunderschön" sagte sie sanft.
(na was denkst du denn für was ich mich entscheide ^^)
Als Alexandr die Ketter hervorzog erhaschte Emma kurz einen BLick auf einen Tiel seines Oberkörpers und dabei sah sie auch, dass er ein Tatoo haben musste, sie konnte es allerdings nciht näher erkennen, weil sich der Stoff sofort wieder darauf gelegt hatte.
//Mhh irgendwie hätte ich mir das denken können....es passt zu ihm//
"DIe Kette ist wirklich schön...ich finde es toll, dass du so an deinen irischen Traditionen hängst" sie lächelte
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   So Mai 20, 2012 1:58 pm

Er lächelte. "Ja, das war sie."
"Dir auch?", lachte er herzlich. "Da bin ich aber beruhigt, nicht der einzige zu sein. Ich dachte schon, bei mir tickt irgendetwas nicht ganz richtig." Er grinste Emma breit an. "Aber das eine schließt das andere ja auch nicht aus, was?"
Er lächelte traurig und spielte mit dem Claddagh-Ring herum.

(Das ist er übrigens. Claddagh-Ring)

"Ja. Was anderes bleibt mir von meiner irischen Seite ja auch kaum."
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BeitragThema: Re: Time - what a strange thing Teil 1   So Mai 20, 2012 2:03 pm

"Was möchtest du denn damit andeuten?" fragte sie ihn spielerisch entrüstet doch wurde sofort weider ernst als sie sein trauriges Gesicht sah "Du trägst merh von ihr und ihrer Kultur in dir als du vielleicht dnekst" sagte sie "Ich jedenfalls sehe dich viel mehr als Ire der zufälligerweiße auch Russe ist als anders herum....seit wir hier sind, du bist so verändert...du bist viel offener, glücklicher...freudnlicher....von ein paar rückfällen mal anbgesehen" sie grinste
"Das irische Lächeln steht dir viel besser als dieses grummelige und grüblerische Gesicht"

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