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 Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)

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Cynthia

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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Di Jun 15, 2010 9:48 pm

"Sie wird ersetzt", war die noch immer grinsende Antwort. Durcs bebender, entstellter Körper, wurde den Korridor entlanggeschubst; um Schürfwunden zu vermeiden, lief er mit, doch die harten Schubser, die ihm immer wieder von den beiden Männern verpasst wurden, machten dies nicht gerade einfach. Er wusste nicht, was ihm nun bevorstand - doch dunkle Vorahnungen umwölkten seine Fantasie, und er fragte sich, wie lange er noch leben konnte. Ein leerer Blick seinerseits traf Laruna, dann sah er wieder nach vorn in den Gang. Eine Tür wurde aufgeschlossen; sie knarrte schwer, Licht fiel herein, frische Luft kühlte seinen geschundenen Leib. Er atmete tief ein.
//Niemals aufgeben. Niemals.//
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Do Jun 17, 2010 11:37 am

Wie in Trance sah sie ihm nach.
Sie konnten ihm doch nicht jetzt etwas an tun. Jetzt, wo er ihr gerade mehr über den Krieg erzählen wollte.
Ein eiskalter Schauer lief ihr über den Rücken, als Durcs leerer Blick sie traf. Sie verstand, was ihm nun bevorstand. Sie würden ihn wieder foltern, diesmal noch schlimmere Wunden zufügen als bisher.
Und sie konnte nichts dagegen tun. Sie konnte nur warten, bis sie von ihm abließen und ihn wieder in die Zelle brachten.
Niedergeschlagen rutschte sie an der kühlen Steinwand hinab und starrte auf einen leeren Fleck vor sich. Sie konnte nur warten.
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Do Jun 17, 2010 2:08 pm

Einer der Wärter registrierte, dass Laruna zurückblieb.
"Hey, Mädchen, komm! Das willst du nicht verpasst haben!", rief er über die Schulter, ohne sich wirklich umzublicken. Unterdessen traten sie durch die Tür - es war nicht jene, die auf den Gang führte, wo sich die Folterkammer befand. Es war die Tür zu jener Treppe, die nach draußen führte.
Durch die geöffnete Tür drangen Laute herein - Geschrei und Gebrüll, ein aufgeregtes, erwartungsvolles Durcheinander von Stimmen. Durc lief ein Schauer über den Rücken, und er zögerte einen Moment, sodass er, als die beiden Männer ihn vorwärtszogen, mit den Knien auf die Stufen fiel. Er atmete heftig aus und biss dann die Zähne aufeinander, beeilte sich, auf die Füße zu kommen und der Sonne entgegenzustraucheln, die durch den offenen Gefängsniausgang auf der anderen Seite des Raumes blinzelte; die ihm mit ihren gleißenden Strahlen die Sicht nahm, ihn blendete und ihn in eine Welt aus purem, stechendem Weiß schickte.
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Do Jun 17, 2010 8:29 pm

Laruna sah auf. Sollte sie tatsächlich mitkommen? Sie führten ihn ganz offensichtlich nicht in die Folterkammer. Was hatten sie mit ihm vor?
Sie zögerte, stand dann aber auf und folgte ihnen mit einigem Abstand.
"Was... Was passiert jetzt?", fragte sie vorsichtig und versuchte, ihre Aufregung nicht zum Vorschein zu bringen.
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Fr Jun 18, 2010 10:59 pm

Der Lärm kam näher; er spürte am Boden unter seinen nackten Füßen und an der Luft und den brennenden Sonnenstrahlen auf seiner Haut, dass sie das Gebäude verlassen hatten. Langsam gewöhnten sich seine Augen an die Helligkeit, Schemen wurden erkennbar. Sand und kleine Steine pieksten an seinen Fußsohlen, und die Hitze ließ Schweiß aus seinen Poren treten. Das Geschrei und Gebrüll dröhnte in seinen Ohren, dass er meinte, taub zu werden, und die Druck, den die Hände der Wärter auf seine Oberarme ausübten, war unangenehm, genauso wie die Schürfwunden an seinen Handgelenken, an denen die schweren metallenen Handschellen rieben. Der Gestank von Schweiß, Staub und Hitze machte das Atmen schwer.
Wie lange musste er dies alles noch ertragen? Wann würde der Tod ihn endlich erlösen kommen? (Da kannste noch lange warten, höhö!)
Er blinzelte die hellen Flecken und Sterne aus seinem Sichtfeld und hob mit zusammengekniffenen Augen ein wenig den Kopf, während er weiter den Weg entlangstolperte, den vernarbten Körper bis auf einen schmutzigen Lendenschurz entblößt. Hass schlug ihm entgegen -- dutzende und aberdutzende Blicke voller Verachtung, schreiende Münder, die ihn verhöhnten, gestikulierende Hände, die ihn verfluchten. Seine Augen öffneten sich unwillkürlich weiter. Er fühlte sich davongespült von all dem; es war so schrecklich irreal, so traumhaft grausam, und doch gleichzeitig alarmierend real. Er wollte fort, er wollte rennen, niemals anhalten, doch gleichzeitig wollte er sich in diesem Ozean des Leids ertränken, darin versinken, dies alles, diese Situation, in ihrer Gänze begreifen, in dem Wissen, dass er dies niemals konnte. Die Wellen schlugen über ihm zusammen, sein Mund öffnete sich, er schnappte nach Luft, doch es war keine da. Und weiter zerrten sie ihn - einen verkrampften Körper, der sich wand, ohne sich wirklich zu wehren, der atmete, ohne Sauerstoff zu bekommen. Durch die Menschenmenge bewegten sie sich vor in die Mitte der Stadt, zum Marktplatz hinüber...
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   So Jun 20, 2010 3:51 pm

(Mims scheint wieder sehr, sehr fies zu ihren Charas zu sein! O___O
Da fällt mir ein: Ich komme am Mittwoch nicht mit zum Public Viewing. Das Spiel ist ja erst gegen viertel nach zehn/halb elf zu Ende. Demnach müsste ich auf den Zug bis viertel nach elf warten und bin demnach erst gegen viertel vor zwölf zu Hause. Wäre ja jetzt auch nicht sooo schlimm, wenn das mal so ist [Scheiß auf langen Schultag am Donnerstag xD ], aber gerade während der KiWo alleine mit dem Zug nach Hause zu fahren nachts... Möchte ich irgendwie nicht. :/ Außerdem wird wieder großes Bittner-Viewing-At-Bittner's-Home gemacht. xDD )

Laruna folgte ihnen noch immer, weiterhin am Überlegen, was das Ziel sein könnte. Sie wusste zwar, dass sie sich Richtung Marktplatz begaben, aber weshalb sie dies taten, war ihr ein Rätsel.
Ein wenig mitleidig sah sie Durc an, wie er schwach und nur noch am Rande des Bewusstseins schwebend, von den Wachen geschoben und gestoßen wurde.
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   So Jun 20, 2010 11:03 pm

(Warum kapiert Laruna nicht, was los ist? Süß |DD
Ist in Ordnung...Smile)

Die Hitze, der Lärm, der Schmerz drückten ihn nieder, erstickten ihn in klammer Wärme. Seine Lungen sogen gierig die staubige Luft, die sein kümmerliches Leben erhielt; sogen den Hass, der sein schwaches Bewusstsein zerfraß.
Dann wurde er unvermittelt auf die Knie gestoßen, Steinchen pieksten in die Haut und er fing sich mit beiden Händen auf dem Boden ab. Sein Kopf war gesenkt, das fettige, verdreckte Haar verbarg das Gesicht. Hinter ihm erklang ein Schnalzen in der Luft, doch er beachtete es kaum.
Eine Stimme erhob sich über alle anderen.
"SCHWEIGT! RUHE!"
Tatsächlich wurde die Menge ruhiger - wenn auch nicht vollkommen still.
"Wilder!", rief die selbe Stimme, und Durc wusste, dass er gemeint war. Langsam hob er den Kopf, sah nach vorn. Dort, zwischen all den Menschen, war ein Mann, feist und in teure Kleidung gewandet, mit roten, dicken Wangen. Er sah Durc an, Provokation und Hohn im Blick.
"Sag uns deinen Namen!"
Durc richtete sich ein Stück weiter auf. Ihm war klar, dass der Fremde an dieser Stelle nur seine Macht zeigen wollte. In seiner Brust kochte der Hass auf diese Leute, die Kanier. Er drückte die Wirbelsäule durch und sah dem Sprecher mit erhobenem Kopf fest in die Augen.
"Mein Name...", begann er mit heiserer Stimme und dem üblichen starken Akzent, und er spürte, wie sie auf ihn herabsahen wie auf einen Haufen Schmutz, "ist Kaniermörder."
Empörtes Gebrüll zerstieß die Luft, und seine Ohren pochten davon. Im nächsten Moment war das Schnalzen hinter ihm wieder zu hören, und dann knallte die Peitsche auf seinen Rücken. Er schrie auf - es war wie Feuer, dass einen Striemen in seine Haut fraß, das Funken sprühte und ihn sich zusammenkrampfen ließ.
"Wilder, sag uns deinen Namen!"
Doch Durc antwortete nicht. Erneut spürte er das Leder an seinem Rücken, und er bäumte sich auf.
"Widersetze dich nicht!", rief der Mann, und es ging so fort, doch der Krieger schwieg. Sein Schweigen wurde mit Hieben bestraft, und mit jedem Schlag wuchs sein Hass, sein Zorn. Die Begierde, sich zu rächen, richtete ihn auf und hielt ihn am Leben, seinen unbrechbaren Willen bei Kräften.
Niemals würde er sein Volk verraten!
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Sa Aug 07, 2010 10:08 pm

Laruna blieb etwas abseits stehen und betrachtete das Geschehen.
Als die Peitsche auf Durcs Rücken knallte, zuckte sie zusammen und verzog schmerzhaft das Gesicht. Sie konnte sich seinen Schmerz förmlich vorstellen.
"Wilder, sag uns deinen Namen! Widersetze dich nicht!"
Mit jedem Hieb zuckte Laruna etwas mehr zusammen.
Sie mussten aufhören. Sie konnten ihn nicht einfach schlagen. Auch wenn er ein Feind war, auch wenn er und sein Gefolge den Kaniern und auch Laruna sehr viel Schmerz bereitet hatten...
Als ihr wieder förmlich bewusst wurde, was er und sein Gefolge ihr angetan haben, flammte Wut in ihr auf. Auf der einen Seite wollte sie Rache. Rache für das, was sie getan haben. Aber andererseits konnte sie es nicht ertragen, dass sie Durc so weh taten. Er war ein Feind, sie kümmerte sich nur um seine Runden. So viel gab es, was sie unterscheidete, aber irgendwie war da noch etwas anderes. Etwas, das sie fast als eine Art... Sympathie bezeichnen könnte.
"Aufhören!", schrie sie, stürmte einen Schritt vor, als die Hiebe immer heftiger und häufiger wurden. Im nächsten blieb sie erschrocken stehen und schaute angsterfüllt zu dem Mann, der Durc solche Hiebe versetzte.
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Mo Aug 09, 2010 9:48 pm

Larunas Schrei ging ungehört in dem Lärm unter; die Menge tobte, verfluchte Durc noch immer, der die Worte nicht einmal mehr hörte - nur noch ein undeutliches, grässlich schrilles Kreischen sirrte in seinen Ohren, durch die laut pochend das Blut rauschte. Die Peitsche brannte an seinem Rücken, das heiße Blut floss seine schmutzige Haut hinab und tropfte auf den staubigen Boden.
"Halt!", rief auf einmal jener Mann, der auch zuvor gesprochen hatte und offensichtlich eine gewisse Machtposition besaß. Das schnalzende Leder über Durc hielt ein, und er sank dem Erdboden entgegen; sein Atem ging schwer.
"Wilder, sag uns, was dein Volk plant!"
Nur sehr langsam drangen die Worte zu ihm durch; doch als er begriff, was gesagt wurde, machte sich Verwirrung in ihm breit. "Woher...", begann er, doch seine Stimme brach. Er hustete trocken, begann noch einmal. "Woher sollte ich das wissen?"
"Dann sag uns, wie viele Dörfer es gibt, wie viele von euch dort leben!"
"Unzählbar viele. Wir werden euch vernichten", knurrte er; es knallte über ihm, dann schlug der brennende Schmerz wieder in sein Fleisch und er schrie auf. Doch im Inneren spürte er ein leichtes Triumpfgefühl - sollten sie ihn doch öffentlich peinigen, er würde niemals ihrem Willen folgen. Sollten sie sich die Zähne an ihm ausbeißen! Doch dann brach das Leder erneut seine Haut, und er zweifelte an seiner Entschlossenheit. Wie lange noch, bis er endlich entkommen konnte...?
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Sa Feb 05, 2011 9:57 pm

Laruna kniff die Augen zusammen. Ihr war zwar klar, dass Durc böse war, ja sogar der Feind, aber nach dem, was er ihr über seine Tochter erzählt hatte... Sie wusste nicht viel über ihn - was wusste sie überhaupt genau? -, aber sie wusste genau, dass sie ihn nicht sterben sehen will. Nicht jetzt, nicht hier in aller Öffentlichkeit. Würde er lieber einsam in seiner Zelle sterben? Oder wäre es ihm sogar doch lieber, in aller Öffentlichkeit zu sterben?
//Um zu zeigen, dass sein Volk zusammenhält...//, ging es ihr durch den Kopf.
Geschockt über diesen Gedanken schüttelte sie einen Moment den Kopf, um ihn abzuschütteln, aber vergebens: Der Gedanken hing noch immer in ihrem Kopf. Und das auch noch weit vorne.
Was sollte sie tun? Wie konnte sie ihm helfen? Damit er wenigstens noch eine Chance hatte?
Eine Chance hatte... Doch wozu? Dafür, in der Zelle vo sich hin zu vegetieren? Sehnsucht nach seiner Familie, seinem Volk zu haben?
Sie seufzte und trat einen Schritt vor.
"Meister", sprach sie laut aus und trat vor den Mann, welcher Durc zu sprechen aufgeforder hatte. Sie verneigte sich kurz und sah dann von unten herauf, aber mit einem gewissen Stolz in den Augen zu ihm. "Sollten nicht vielleicht die Höhsten unserer Stadt ihre Einwilligung erteilen?"
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Sa Feb 05, 2011 11:34 pm

Irritiert blickte der Dicke zu Laruna.
"Die Höchsten der Stadt? Ich gehöre zu ihnen, Mädchen! Und warum sollte irgendjemand etwas gegen dieses Späßchen haben?!"
Während sie sprachen, sank Durc erschöpft gen Boden. Das Leder hielt inne - schließlich wollte man ihn noch nicht töten - oder? Fragend schaute der Mann mit der Peitsche, der in eine Art leichte Lederrüstung gekleidet war, zu dem Edelgewandetem, der sich jedoch auf Laruna konzentrierte und nichts weiter mitbekam. Verwirrung mischte sich in die Menge. Es wurde ruhiger; der Wilde war langweilig geworden, denn er war zu geschwächt. Lag keuchend und blutend auf dem Boden, wünschte, ersehnte eine Rettung. Dass um ihn herum alles ruhiger wurde, realisierte er nicht wirklich. Alles war in einem Wirbel aus Rot und Schwarz verschwunden.
Er konnte nicht mehr. Wollte nicht mehr.
Seine Tochter...sein Volk...seine Heimat. Zurück. Warum nur wurde es ihm verwehrt? Was hatte er getan, dass er dies verdient hatte? Er hatte nur das verteidigt, dessen Beschützer er war, und den Göttern der Natur gedient. Was war der Fehler gewesen, der ihn solch eine Strafe erhalten ließ?
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Sa Feb 05, 2011 11:44 pm

Laruna warf Durc einen flüchtigen, kaum merklichen Blick zu.
"Aber meint Ihr nicht, werter Herr, es reicht für's erste? Ich meine... Schaut ihn Euch doch nur an. So jämmerlich, wie er dort liegt, wird er euch, ob er will oder nicht, nicht mal die geringste Auskunft geben. Wenn es Euch beliebt, mein Herr, werde ich mich die nächsten Tage um ihn kümmern. Ihn zu stabilem Bewusstsein pflegen, damit Ihr ihn besser aushorchen könnt... Vielleicht redet er dann."
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   So Feb 06, 2011 12:39 am

Die Schweinsäuglein des Mannes verengten sich zu winzigen Schlitzen. Doch bevor er auch nur den Mund öffnen konnte, begann jener mit der Peitsche zu sprechen.
"Das Mädchen hat recht, er braucht ein paar Tage Erholung."
Protest aus der Menge. "Aber es bleibt nicht mehr viel Zeit, bis sie hier sind!"
"Meint ihr wirklich, das blutende Stück Fleisch dort könnte überhaupt noch denken?", spottete jemand anderes, und nach und nach sah man ein, dass es keinen Zweck hatte. So folgte man Larunas Vorschlag - und brachte den Mann zurück ins Gefängnis.
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   So Feb 06, 2011 12:53 am

Als die Schritte der Wärter und der anderen Männer verklangen, rutschte Laruna neben Durc auf den Boden.
Sie legte ihm einen feuchten Fetzen Stoff auf die Stirn und fischte mit der anderen Hand nach einem trockenen Brotkanten.
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   So Feb 06, 2011 1:53 am

Minuten regloser Stille und Ohnmacht vergingen, bis sich die Welt vor Durcs Augen wieder zu klären begann. Er spürte die Wärme eines Lebewesens neben sich, und als er aufblickte, erkannte er Laruna. Nach und nach realisierte er, dass er sich wieder in jener bereits gewohnten Zelle befand. Ein leises Stöhnen drang über seine Lippen, doch er war erleichtert. Sein Rücken pochte dumpf und schmerzhaft, doch er versuchte es so gut wie möglich zu ignorieren.
Wie gut, wie gut, dass es vorbei war, wenn auch nur vorerst...lange würde er dem Druck nicht mehr widerstehen.
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   So Feb 06, 2011 11:55 am

"Hier. Esst", forderte sie ihn auf und drückte ihm unsanft den Brotkanten in die Hand.
Sie legte den Fetzen Stoff bei Seite und griff nach dem Krug, in dem sich nur noch spärlich Wasser befand. Sie schob diesen Durc zu. "Ich werde euch heute Abend bei der nächsten Visite (*das mal so nenn*) erneut Wasser bringen." Daraufhin erhob sie sich und sammelte die anderen Utensilien ein wenig zusammen.
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Mo Jun 13, 2011 5:43 pm

Ein unbestimmter Laut drang aus seiner Kehle, seine Hand umschloss kaum den Brotkanten. Das Blut pochte lautstark in seinen Ohren, sodass ihre Worte nur verschwommen in sein Bewusstsein drangen. Die Lider geschlossen, hoffte er, dass die Dunkelheit ihn erneut betäubte, damit er die Schmerzen nicht mehr ertrüge.
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Mi Jul 06, 2011 10:07 am

Schweigend ruhte Larunas Blick auf Durc. Sein Oberkörper bäumte sich auf, als erneut ein heftiger Schmerz durch seinen Körper zog. Er stöhnte, er schrie stumm. Es war offensichtlich, dass er nicht mal mehr Kraft zum Schreien hatte. Stattdessen drang nur ein undefinierbares Grunzen durch seine aufgeplatzte Lippen.
"Ihr solltet etwas Nahrung zu euch nehmen... und trinken", sagte sie und ein besorgter Unterton schwang mit.
Sie griff nach dem Wasserkrug, kniete sich neben Durc und legte vorsichtig den Krug an seine Lippen. "Versucht es wenigstens", bat sie.

(Hmm... Vielleicht bringt Laruna Durc zu einem Magier, der ihn ein wenig heilen kann... Und das wird bekannt... Und daraufhin wird sie verstoßen... oder so...? Mal gucken. :'D )
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Mi Jul 06, 2011 4:28 pm

(Supercoole Idee, lass machen Very Happy)

Das kalte, erfrischende Wasser belebte ihn, auch wenn es in der trockenen Kehle brannte. Seine Lider flatterten und die unnatürlich vergrößerten Pupillen dahinter begannen, auf Larunas Gesicht zu fokussieren. Ihre Worte echoten undeutlich in seinem Kopf, sein Bewusstsein schien unbestimmt durch die düstere Zelle zu wabern. Er wollte verstehen, was sie sagte, doch es gelang ihm nicht-
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Mi Jul 06, 2011 8:36 pm

(Und nochmal das Ganze... -.-
Hm... oki. :'] )

Nach einigen Versuchen, Durc das Wasser einzuflößen, gab die junge Frau auf. Sie hatte gehofft, Durc ein wenig helfen zu können, musste aber einsehen, dass sein physischer und mit ziemlicher Sicherheit auch sein geistiger Zustand erheblich angeschlagen waren. Ihr war klar, dass er bereits heftig angeschlagen war, hatte aber insgeheim gehofft, das Wasser würde ihn wieder ansatzweise stärken.
Doch nun, wie er noch immer halbtot da lag, sich kaum rührte und sein Atem ungleichmäßig rasselte, wurde ihr erst richtig bewusst, dass selbst ihre Hände, denen nachgesagt wurde, heilende zu sein, Durc nicht wieder zu Kräften kommen lassen könnten. Dazu war es zu spät. Laruna konnte ihm nicht mehr helfen... eine höhere Macht musste her.
Laruna erinnerte sich, mitbekommen zu haben, wie sich zwei Wachen darüber unterhalten hatten, Durc solle in den nächsten Tagen in einen Hinterhof verlegt werden.
Die junge Frau wusste genau, was die Wachen unter diesen "Hinterhöfen" verstanden. Es waren kleine Flächen, umringt von den kalten Steinwänden der Häuser, die sich um diese Fläche aneinander drängten. In den Wänden, die an diese Flächen angrenzten, waren weder Fenster noch Türen eingelassen. Es gab nur einen einzigen Ein- und Ausweg, um jegliche Fluchtmöglichkeit zu unterbinden.
Die Wachen hatten außerdem erwähnt, Durc würde sich nicht noch zusätzlich zu seinen sowieso schon heftigen Wunden seine nackte Haut verbrennen.
Bei dieser Erinnerung loderte ein Gefühl in ihr auf, dass sie lange nicht mehr gespürt hatte: Glück. Sie ahnte, in welchen Hinterhof sie Durc bringen würden...
Innerhalb weniger Momente hatte sie einen Plan geschmiedet. Einen Plan, den sie bereits vor einiger Zeit schon einmal hatte...
All die Gefühle und Emotionen, welche sie bei der letzten Ausführung dieses Plans hatte, kamen wieder hoch - und im nächsten Moment realisierte sie, dass sie sich freute, Durc zu retten... Es jedenfalls zu versuchen.
Sie schluckte schwer, als ihr Gewissen anfing, Parallelen zwischen der damaligen und dieser Ausführung des Plan deutlich hervorzuheben.
"Durc, ich glaube, ich weiß, wie ich Euch helfen kann."
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Mi Jul 06, 2011 11:35 pm

Von alledem, was in Larunas Kopf vorging, ahnte er nichts, selbst ein Zeitgefühl fehlte ihm längst - wäre er in er Lage gewesen, sich über so etwas Nebensächliches wie Zeit Gedanken zu machen.
Doch als sie erneut zu sprechen begann, gab es zwei Worte, die den Weg zu seinem sich windendem Geiste fanden: Durc. Helfen.
Und ob es diese Worte, der Ton, in dem sie gesprochen worden waren, oder vielleicht sogar Larunas Mimik war - aber dieser kleine, bedeutungsschwangere Satz ließ den winzigen, verlöschenden Funken, der noch in seinem Inneren gloste, wieder an Kraft gewinnen. Die beinah schon totgeglaubte Hoffnung fand wieder Nahrung, um zu bestehen, um ihn am Leben zu halten. Sein Blick klärte sich, tatsächlich schien er sie vor sich zu sehen. Konnte sie ihm wirklich noch helfen? Aber wie denn?...
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Fr Aug 26, 2011 11:35 pm

Es war ein warmer Morgen, als Durc in einen der Hinterhöfe zum Verhör gebracht wurde. Zwei Tage hing er dort in der warmen Sonne, kaum etwas zu trinken noch zu essen. Dennoch blieb sein Mund verschlossen.
Der Tag neigte sich dem Ende, als Laruna nervös die Kerze in der Hand hielt, sonst im Dunkeln da stand und nach Luft rang. Den ohnehin schon kaum vorhandenen Sauerstoff musste sie auch noch mit der Kerze teilen. Sonst würde sie hier gar nichts sehen können.
Sollte sie es tun? Sollte sie es wirklich tun? Einen ihrer absoluten Erzfeinde zur Freiheit verhelfen? Was hätte sie davon? Nicht viel. Durc würde frei sein und den Fängen der Kanier entfliehen... Aber wollte sie das? Wer weiß, was er tut... Könnte er sie auch nicht direkt angreifen mit seinen Truppen?
Laruna würde selbst gefangen genommen werden, wenn sie ihm hilft zu entkommen. Wollte sie das? War sie bereit, ihre eigene Freiheit für die Freiheit eines Mannes zu opfern, der gefoltert und geknechtet wird, auch wenn er ein Erzfeind war? War sie bereit dazu? Was hätte sie von seiner Freiheit?
Sie schluckte schwer, ehe sie den Abflussdeckel über ihr öffnete und zu Durc in den Hinterhof trat.
Wie immer hing er schwach und kraftlos herum, kaum zu einer Bewegung fähig.
Laruna kletterte aus dem Loch, nachdem sie sich vergewissert hatte, dass sie alleine waren. Dann trat sie vor Durc und atmete erneut tief durch.
"Durc... Sagt: Was werdet ihr tun, wenn ihr das nächste Mal bei Eurem Stamm seid? Was würdet Ihr planen?" Sie hoffte, dass er verstand, worauf sie anspielte - sowohl auf den nächsten Angriff als auch darauf, dass er womöglich bald frei sein würde.
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Mo Aug 29, 2011 7:42 pm

Er blickte sie mit größer werdenden Augen an. Sie meinte es ernst...?
"...wil...zu meinehr Tochter", brachte er mit leiser, rauher Stimme hervor. "Derr Krieg ißt graußamehr alss... daß Zurückdrängen von unss... und derr Natur..." Er war kaum zu hören, die fremden Worte kamen ihm schwer über die Lippen und sein Akzent war stärker denn je.
Und woher stammte auf einmal diese seltsame Erkenntnis, dass der Krieg zu zerstörerisch, zu grausam war? Dass er sich wohl doch nicht lohne? Sogar er selbst staunte über seine Aussage, doch er fühlte, dass er es meinte. Denn es war Tatsache. Es musste aufhören, nicht nur seine Qual, auch die Kämpfe...sie alle, sein Volk und die Kanier gleichermaßen waren Menschen. Teile der Natur. Und diese zerstörten sie, sie alle. Er wollte nicht mehr töten, wenn ihm der Gedanke kam, wie es war, wenn seine Kameraden ermordet wurden. Er wollte nicht mehr töten, wenn ihm der Gedanke kam, dass seine Tochter, seine Familie, seine Sippe, sein Stamm aus dieser Welt gingen...!
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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Di Sep 06, 2011 8:40 pm

Sie sah ihn schweigend an. Jetzt lag alles an ihr... Vertraute sie ihm? Konnte sie ihm vertrauen?
Sehr wohl wissend, dass sie sich niemals sicher sein kann, steckte sie die Hand in eine ihrer Taschen. Er wird sich hoffentlich erinnern, dass sie ihm zur Flucht verholfen hatte. Und selbst wenn er angreifen wird... Nach allem, was die Soldaten ihm angetan hatten, hätten sie nichts anderes verdient.
Ihre Augen weiteten sich plötzlich, selbst erschrocken über ihre skrupellosen Gedanken.
Aber würde er Halt machen, wenn alle Soldaten ermordet wären? Würde er das Volk in Ruhe lassen? Sie wusste es nicht.
Aber sie hatte ihm gesagt, sie würde ihm helfen. Und Laruna war eine Frau, die zu ihrem Wort stand. Bald würden die Wachen wahrscheinlich auch kommen und was würden sie mit ihr tun, wenn sie sie hier bei Durc sehen, obwohl es ihr zu dieser Zeit untersagt war? Sie würden ihre Taschen kontrollieren und den Schlüssel finden... Und dann würden sie mit ihr dasselbe machen wie mit Durc.
Schnell zog Laruna den Schlüssel aus der Tasche und trat einen Schritt auf Durc zu. "Ich hoffe, ihr werdet dies nie vergessen", flüsterte sie leise, als sie seine eisernen Fesseln (gibt noch einen "Fachbegriff", oder nicht? -.- Fällt mir grad nicht ein, aaargh!) aufschloss und sie mit einem leisen Klick nachgaben und seine aufgeschürften Handgelenke freigaben.
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Cynthia

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BeitragThema: Re: Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)   Di Sep 06, 2011 9:00 pm

Erst ihr anspannendes Zögern, dann ihre leisen Worte - heftige Aufregung zitterte in ihm; dann klickte es leise, und mit den Ketten fiel eine unendliche Last von ihm. Sein Atem ging leichter und ein kühler Wind schien seine Gedanken zu klären. Zuvor unauffindbare Kraftreserven erfrischten Körper und Geist, die Hoffnung entflammte seine Entschlossenheit.
Als wenn ein Puppenspieler an den Fäden seine Marionette vom Boden zieht, kam Durc auf die Beine - wackelig zwar, doch seine bärenhafte Gestalt ragte dennoch wie ein bedrohlicher, nach Schweiß und Blut stinkender Schatten vor ihr auf. Doch er wandte sich sogleich der Tür zu - Gier war in seinem Blick zu sehen: Freiheit!
Doch wie wollte Laruna ihn aus der Stadt bringen, unbemerkt den feindlichen Hünen aus dem Gefängnis schmuggeln?
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Nudeln mit Tomatensauce (Layana et Cynthia)
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